Creative Commons
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Warum Creative Commons wichtig ist
Siehe auch
Das Recht auf Privatkopien oder der öffentliche Zugang zu Information und Wissen muss erhalten bleiben und kann auch ohne DRM (Digital Rights Management) organisiert werden. Mit Creative Commons und Registered Commons stehen adäquate Lizenzwerkzeuge zur Verfügung: DRE (Digital Rights Enabling) ermöglicht es, die Nutzungsregeln transparent zu gestalten.
Ö1 - Business ohne Copyright (auszugsweise)
Von etwa 42 Besuchern ist einer bereit, zu kaufen, berichtet John Buckman. Eine Zahl, die der Netlabel-Gründer als Erfolg verbucht. Denn auch nicht jeder Besucher eines CD-Shops greift sofort zur Geldbörse. Fixpreise gibt es keine, da jeder Käufer den Kaufpreis selbst bestimmt.
Der Download eines ganzen Musik-Albums wird zwischen vier und 14 Euro angeboten, im Durchschnitt werden acht Euro bezahlt. Magnatune macht für die Musiker alles, von Publicity bis Marketing-Plan, was eine normale Plattenfirma auch tun würde. Der Unterschied sei aber, dass der Musiker die Hälfte der Einnahmen bekommt und sein Copyright behält, meint John Buckman.
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Lawrence Lessig, Rechtsprofessor an der Stanford Law School und Initiator der Creative Commons Bewegung spricht von einem kulturellen Wandel. In einer Welt voller digitaler Werkzeuge und junger Menschen, die damit kreativ sein können, werde die Remix-Kultur zur Massenkultur.
Die Creative Commons Lizenz, die Urhebern verschiedene Varianten einräumt ihre kreativen Werke zu schützen, ist der erste Schritt zu einer Demokratisierung der medialen Ausdrucksfähigkeit. Statt "All Rights Reserved", wie es das Copyright vorsieht, kann mit "Some Rights Reserved" etwa ein Song für den nicht-kommerziellen Bereich zum Remix freigegeben werden.
"Also wenn Sie drei Bücher lesen und dann einen Text schreiben, der das, was Sie gelesen haben zusammenfasst, dann üben Sie sich dabei in kritischem Denken", so Lawrence Lessig. Aber schreiben sei nur eine Form des kreativen Ausdrucks. "Die Realität ist vielmehr, dass sich die meisten Leute die Welt nicht mehr nur über Worte erschließen, sondern über das Radio, das Fernsehen, die Musik, Videos oder Computerspiele."
Er möchte, dass sein Kind, wenn es zur Schule geht, schreiben lernt, mit Worten, aber auch mit Bildern. "Ich möchte, dass es sich über Fotos und Videos ausdrücken kann. Ich möchte, dass es lernt wie man Sounds verändert und damit etwas sagen kann".
The Read-Write Society
Medienkompetenz und der kreative Umgang mit den digitalen Tools werden die Bildung im 21. Jahrhundert ausmachen, so Lessig, der die neue digitale Kultur als Read-Write Society beschreibt.
"Wir sollten das feiern und fördern, und wir sollten uns schämen, für Rechtsmodelle, die unsere Kinder zu digitalen Analphabeten machen", so Lessig, "denn Alphabetisierung bezieht sich heute nicht mehr nur auf Text und Wörter, sondern auch auf Medien."
Dan the Automator "gets" Creative Commons
DAN: First of all, the Creative Commons thing -- the whole idea was to give music that people could freely use and license. Part of what's going on right now in music, sampling -- taking little bits of songs -- it's become a very expensive endeavor. I don't mind the fact that it's expensive because if you're using someone else's work, you should pay for it. That's my personal opinion. If they don't want you to use it, that's their business. That's okay.
But on the other side, I worked with (DJ) Shadow -- we made really interesting recordings. And it's like Musique Concrete, which you could never do at this juncture in time because it's too expensive. It can't exist. You're losing a form of music. So I felt like I would like to at least contribute to the side of things where -- if people do want to use something, or chop it up, they can do that. The thought that goes into that kind of stuff can bring out new ideas. And that will bring about more different kinds of music. I'd hate to see that whole thing go away.
Mit Creative Commons Geld verdienen
Magnatune bezeichnet sich als "Open Music Record Label". Im Prinzip wäre die Musikindustrie "verhasst", sagt Buckman, das Geschäft gelte als "schmutzig". Es gehe daher darum, die "offene Natur" des Internet zu "umarmen" und Nutzern mehr Freiheiten zu geben.
Bei Magnatune kostet die kommerzielle Verwendung der Songs, was laut Buckman gut angenommen wird. "Wir lizenzieren mehr Musik online als jeder andere Anbieter", berichtet Buckman. [1]

